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Theaterfahrt Berlin 2017

Theaterstudienfahrt nach Berlin 2017
Theaterstudienfahrt nach Berlin 2017

Die Sonne strahlte vom Himmel, als der ICE mit uns an Bord am Berliner Hauptbahnhof einfuhr. Dass sich das gute Wetter bald darauf verabschiedete, störte uns wenig, waren unsere Tage doch prall gefüllt von Erlebnissen!

Das Amstel Hostel in Moabit sollte nun unser Zuhause für die nächsten 7 Tage sein. Nette Mitarbeiter, kleine, aber zweckmäßige Zimmer, eine tolle Bar und ein reichhaltiges Angebot an Frühstück und Abendessen (auch vegetarisch!) machten den Aufenthalt dort sehr angenehm.

Ein zusätzliches Plus des Hostels sind die wirklich tollen Verkehrsanbindungen durch U-Bahn und Bus!

Unser erstes Theaterstück besuchten wir dann auch bereits wenige Stunden nach der Ankunft, der Auftakt zu einer Woche der unterschiedlichsten Stücke, immer spannend, immer ganz anders als das vorherige. Unsere Lehrerinnen Frau Hater und Frau Hinz haben sich große Mühe gegeben, uns ein besonders aufregendes und weitgefächertes Programm zu bieten. Die liebevoll und aufwändig gestaltete Broschüre, welche wir schon vor der Reise erhalten hatten, hatte uns bereits neugierig gemacht.

Die abendlichen Vorbesprechungen zu den jeweiligen Stücken weckten stets Vorfreude auf die anstehenden Aufführungen. Abwechselnd stellten hier Frau Hater, Frau Hinz und Frau Suchanek, ausführlich recherchiert, den Inhalt der jeweils zu besuchenden Stücke dar, berichteten von interessanten Details und der Historie der unterschiedlichen Theater und gaben uns somit einen spannenden Einblick. Abends dann machten wir uns stets gemeinsam auf den Weg zu den immer ganz unterschiedlichen Vorstellungen. Der Donnerstagabend stand zur freien Verfügung, doch, ganz dem Theatergeist erlegen, zog es die Verfasserinnen dieses Berichts in eine weitere Aufführung. Sie haben es nicht bereut.:)

Besonders begeistert hat uns die Möglichkeit, jeden Abend ein anderes Theater zu besuchen. Traditionelle Häuser mit weitreichender Geschichte wie das wunderschöne Berliner Ensemble oder das Renaissance Theater, aber auch modernes Ambiente wie im Neuköllner Heimathafen durften wir somit erleben. Ein Highlight und vollkommen anders in jeglicher Hinsicht: der Abend im Garn Theater, einem ehemaligen Kohlenkeller, geführt und einzig bespielt von dem über 70jährigen Adolfo Assor. Ein ganz und gar beeindruckendes und einzigartiges Theatererlebnis!

Soviel gäbe es zu berichten, doch werden wir nicht zu viel verraten: lieber möchten wir dazu auffordern, diese tollen Theater selbst einmal zu besuchen – es lohnt sich!

Auch tagsüber wurde uns ein spannendes Programm geboten. Besonders Herr Suchanek gab uns interessante Einblicke und zeigte uns Berlin auf seine eigene Art, sehr informiert und weit entfernt vom gängigen Tourismus. Herr Suchanek, so sympathisch und begeisternd, wusste uns auch bei Minusgraden zu fesseln und mitzureißen!

Die wichtige und berührende Führung durch das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen, der Besuch des Tempelhofer Feldes mit Führung durch das stillgelegte Gebäude, der Besuch des Technikmuseums, welchen uns unser Mitstudierender, Abiturient Michael Müller, durch sein erstaunliches Hintergrundwissen versüßte (im wahrsten Sinne des Wortes: zum Abschluss seiner spannenden Ausführungen gab es für alle originale Fliegerschokolade) - Erlebnisse, die wohl alle Mitreisenden zu schätzen wissen und nicht schnell vergessen werden!

Zusätzlich kam die Freizeit nicht zu kurz! Uns blieb stets ausreichend Zeit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Das U-Bahn-Netz machte es leicht, sich rasch zu orientieren, Lieblingsplätze wurden schnell gefunden (das „Homemade Berlin“ in Friedrichshain mit den leckersten Suppen und (veganen) Panini, die bei Lehrpersonal, wie auch Studierenden, beliebte Monkey Bar am Bahnhof Zoo)...

Und dann war es plötzlich Freitagabend. Das letzte Theaterstück im hippen Prenzlauer Berg, die letzte Nacht im –inzwischen liebgewonnenen- Etagenbett. Viel zu schnell war die Zeit dann doch plötzlich vergangen.

Unser besonderer Dank gilt Frau Hater, Frau Hinz und den Eheleuten Suchanek - durch sie alle haben wir Berlin auf eine ganz neue, besondere Art erleben dürfen.

 

Vielleicht bis nächstes Jahr?

Maike B. & Vanessa U.